Mi. Okt 16th, 2024

Seit Tagen gibt es in Kassel immer wieder Aktionen der Letzten Generation gegen den Kassel Airport. Die Kritik der Klimagruppe richtet sich auch an Oberbürgermeister Schoeller von den Grünen. Mit einem offenen Brief bittet die Gruppe ihn zum Gespräch.

Die Klimaaktivistinnen und -aktivisten der Letzten Generation wollen mit dem Kasseler Oberbürgermeister Sven Schoeller sprechen. In einem offenen Brief hat die Gruppe den Grünen-Politiker am Mittwoch für Freitag “oder innerhalb der nächsten sieben Tage” in das Protestcamp eingeladen. Es steht seit rund einer Woche in der Kasseler Goetheanlage.

Nahezu täglich finden im Kasseler Stadtgebiet seit Errichtung des Camps Protestaktionen der Aktivistinnen und Aktivisten statt. Die Autobahn- und Straßenblockaden oder Farbschmierereien richten sich gegen die öffentliche Subventionierung des Kassel Airports in Calden (Landkreis Kassel).

So auch der öffentliche Brief: “Wir würden uns freuen, mit Ihnen über die Wege hin zu einem Subventionsstopp für den Flughafen Kassel-Calden zu sprechen”, heißt es darin. Anlass des Briefes sei Schoellers Aussage in einem Bericht der Frankfurter Rundschau.

Letzte Generation wünscht sich “konstruktives Gespräch”

In der Zeitung habe er eine “nicht zufriedenstellende” Entwicklung des Betriebs an dem Flughafen eingeräumt. “Anstatt den Flugverkehr jedoch mit der Klimakatastrophe zu verbinden, hatte er ein vermeintlich nachhaltiges Gewerbegebiet beworben”, so die Mitteilung der Gruppe.

Daher wünsche man sich nun ein “ein konstruktives Gespräch mit dem OB, um gemeinschaftlich klarzustellen und ehrlich auszusprechen, was notwendig ist: eine Abschaffung des bankrotten Regionalflughafens Kassel-Calden”. Schließlich werde dieser in Zeiten der Klimakrise mit Steuergeldern “künstlich am Leben gehalten”.

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